Ordnung im Portemonnaie – das gehört da (nicht) rein

Jenny

Wie sieht’s mit Eurer Ordnung im Portemonnaie aus?
Männer stecken es mit dem allernötigsten Inhalt einfach in die Hosentasche, wenn sie das Geld nicht gerade lose bei sich tragen. Unnötige Dinge wie Fotos, Notizzettel, Einkaufschips, Belege, alte Kinokarten und was sich sonst noch so ansammeln könnte, steckt Mann gar nicht erst ein. Bei uns Frauen ist das anders. Wir sammeln alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Es wird auf Teufel komm raus alles in die Geldbörse gestopft. Tankbelege, Quittungen vom letzten Wocheneinkauf, Bonuspunkte von Rewe, Visitenkarten, Kontoauszüge… Ich könnte noch seitenweise aufzählen, was sich innerhalb von nur wenigen Tagen dort ansammelt. Wenn ich mir meine Geldbörse so anschaue, dann könnte man meinen, sie sei Handtasche, Timer und Portemonnaie in einem mit einem Eigengewicht von locker fünfhundert Gramm.

Jetzt ist aber Schluss damit! Ich bin’s leid, an der Kasse in meiner Brieftasche zwischen einem Haufen Kassenbons und anderen Zetteln nach den Geldscheinen zu suchen, die ich ja kurz vorher noch eingesteckt hatte.
Um Ordnung zu schaffen, habe ich das Ding einmal auf links gedreht. Soll heißen: alles raus aus der Geldbörse und sortieren nach 1. Wichtiges, 2. Bargeld und 3. Darf noch ein einziges „Erinnerungsstück“ mit.

1.) Wichtiges: zu den wichtigen Dingen zählen der Perso, Führerschein, EC- und Kreditkarte, Versichertenkarte, gegebenenfalls auch zwei, drei eigene Visitenkarten und mein Blutspendepass.

2.) Bargeld: als nächstes wird das Kleingeld- und Scheinfach eingeräumt. Zu viel Kleingeld mit sich herumzuschleppen ist ziemlich nervig. Meine Lösung: regelmäßig aussortieren, 50 Cent, 1 und 2 Euromünzen ins Kleingeldfach stecken und das restliche Klimpergeld kommt zu Hause in ein großes Glas. Einmal im Jahr bringe ich das zur Bank und freue mich über ein schönes Überraschungssümmchen. Ein Glückscent darf bei mir allerdings immer mit. Geldscheine werden ordentlich geglättet und ins dafür vorgesehene Fach gesteckt.

3.) Ein kleines Erinnerungsstück darf mit, ganz egal, was es ist. Aber nur ein einziges, die Geldbörse ist kein Ersatztimer mit loser Zettelsammlung oder Sammelplatz für alte Fotos. Ich habe eine Dollarnote im Geldfach. Die wohnt da seit meinem New York Trip im letzten Jahr und ist meine ganz persönliche Erinnerung an meine erste große und unvergesslich schöne Reise in die USA.

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Alles andere wandert entweder in den Müll, wird sorgfältig abgeheftet oder wegsortiert (Belege, Kontoauszüge etc.). Und weil mein altes Portemonnaie dank großzügiger Sammelaktionen meinerseits nun völlig ausgebeult ist, muss ein neues her. Ich habe mir Jenny ausgesucht. Eine ideale Größe mit genug Platz für die wichtigsten Karten und Ausweispapiere, zwei großen Steckfächern und einen Kleingeldfach. In orangefarbener Schlangenlederoptik ein ziemlich schöner Hingucker und leicht in den Tiefen meiner Handtasche zu finden.

Und wie sieht’s bei Euch aus?

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